Pressemitteilungen
  • Zuverlässig und schnell: Das Nachlassverfahren „goes digital“ – Über 18 Millionen Karteikarten ins Zentrale Testamentsregister überführt

    Leider kommt es immer wieder vor, dass Testamente gar nicht oder erst nach Jahren gefunden werden. Damit dies nicht passiert und der „letzte Wille“ im Erbfall sicher berücksichtigt wird, hat die Bundesnotarkammer das „Zentrale Testamentsregister“ eingerichtet. Ziel dieses Registers ist es, die Angaben zu allen Testamenten, Erbverträgen und sonstigen erbfolgerelevanten Urkunden, die von einem Gericht oder Notar verwahrt werden, digital an einem Ort zu zentralisieren. Zuvor wurden diese Angaben in ganz Deutschland verteilt bei rund 4.700 Standesämtern und der Hauptkartei für Testamente beim Amtsgericht Berlin-Schöneberg auf Karteikarten gesammelt. Durch das Zentrale Testamentsregister konnten die Nachlassverfahren enorm beschleunigt werden. (...)
    [Februar 2017]
  • Europäische Tage der offenen Tür des Notariats

    Anlässlich des Europäischen Tags der Justiz haben die Europäischen Notariate im Oktober 2016 unter dem Leitthema "Working together for legal certainty" erstmalig in ihrer Geschichte Europäische Tage der offenen Tür des Notariats veranstaltet. (...)
    [Oktober 2016]
  • 29. Deutscher Notartag in Berlin

    Unter dem Leitthema „Wachstum und Rechtssicherheit – Standortfaktor Notariat“ hat die Bundesnotarkammer vom 29. Juni bis 2. Juli 2016 den 29. Deutschen Notartag in Berlin ausgerichtet. (...)
    [Juli 2016]
  • Ruin statt Rettung - Vorsicht vor den Angeboten von Firmenbestattern

    "Firmenbestatter" bieten insolvenzbedrohten Firmen an, die GmbH gegen Zahlung zu übernehmen, einen neuen Geschäftsführer zu bestellen, den Firmensitz zu verlegen und anschließend für eine risikolose Liquidation der Gesellschaft Sorge zu tragen. Hier ist größte Vorsicht geboten. (...)
    [Juni 2016]
  • Immobilien nicht ungesichert verschenken

    Die Schenkung einer Immobilie sollte jedoch gut durchdacht sein und die eigene Absicherung oberste Priorität haben. Häufig behalten sich Schenker vor, die Immobilie selbst weiter zu bewohnen oder sie zu vermieten. Doch das reicht nicht aus. (...)
    [Mai 2016]
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Notarfachangestellte/r

Wenn Sie sich einen Beruf wünschen, der sowohl krisensicher als auch verantwortungsvoll ist, der Sie in Ihrem Organisationsgeschick und Ihrer Fähigkeit fordert, auf Menschen einzugehen und der vielfältige Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten bietet, dann ist der der Beruf der Notarfachangestellten vielleicht genau das Richtige für Sie. Diesen Ausbildungsberuf gibt es neu in Berlin ab September 2017.


Bei einem Rechtsanwalt und Notar/ Rechtsanwältin und Notarin sind Sie dessen rechte Hand und erarbeiten im Team rechtliche Lösungen, die für viele Mandanten den entscheidenden Schritt in ihrem Leben bedeuten - wie etwa der Kauf eines Hauses oder einer Eigentumswohnung, die Gründung eines Unternehmens, der Abschluss eines Ehevertrages oder die Errichtung eines Testamentes.

 

Zu Ihrer täglichen Arbeit gehört aber nicht nur, erste Vorgespräche mit den Mandanten zu führen. Auch Telefonate und der Briefwechsel mit allen Beteiligten samt Behörden fallen in Ihren Aufgabenbereich. Außerdem helfen Sie dabei, Urkunden vorzubereiten, überwachen deren Vollzug und kümmern sich um den Eintrag in das Grundbuch und das Handelsregister. Sie führen die Akten des Notars und stellen Rechnungen nach Abschluss des Mandats die Rechnungen aus.

 

Damit das alles auch reibungslos klappt, stellen die Notarinnen und Notare Ihnen selbstverständlich einiges an Handwerkszeug zur Verfügung: Von Telefon und Fax, über den Computer bis hin zum Gesetzbuch. Das Internet werden Sie natürlich auch nutzen.

 

Notarfachangestellte/r ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz. Die Ausbildung findet im dualen System statt. Das bedeutet, dass ein Teil der Ausbildung in der Berufsfachschule erfolgt und ein Teil in den Ausbildungsbetrieben, d.h. den Notarkanzleien. Sie dauert in aller Regel drei Jahre, kann aber verkürzt werden. Während dieser Zeit erhalten Sie bereits eine Ausbildungsvergütung. In der Regel halten sich die Ausbildungsbetriebe an die Vergütungsempfehlungen der Notarkammer Berlin in folgender Höhe:

 

erstes Ausbildungsjahr: 870,- Euro

zweites Ausbildungsjahr: 930,-Euro

drittes Ausbildungsjahr: 980,- Euro

 

Nach Abschluss der Ausbildung sollten Sie in der Lage sein, im Notarbüro selbständig Aufgaben zu übernehmen. Sie sind mit Ihrer Qualifikaiton aber auch in Wirtschaft und Verwaltung, bei Banken und im Immobiliengewerbe begehrt. Wenn Sie sich weiterbilden möchten, stehen Ihnen vielfältige Fortbildungsmöglichkeiten zur Verfügung und nach einigen Jahren Berufserfahrung auch die Aufstiegsmöglichkeit zur/m Notarfachwirt/in. 


Weitere Informationen zum Ausbildungsberuf Notarfachangestellte/r finden Sie unter www.notarianer.de


Haben Sie sich entschieden und möchten sich ausbilden lassen? Hier finden Sie Informationen zum Bewerbungsverfahren.