Pressemitteilungen
  • Angehörige sind nicht automatisch bevollmächtigt - Immobilienverkauf mit Vorsorgevollmacht

    Wer nicht mehr in der Lage ist, geschäftliche Entscheidungen zu treffen, benötigt einen Stellvertreter, der dies übernimmt. Ehepartner und Kinder sind per Gesetz nicht immer automatisch bevollmächtigt. Ohne vorab erteilte Vollmacht können plötzliche Erkrankungen oder Unfälle ungeahnte Konsequenzen haben. (...)
    [Oktober 2018]
  • Mietverträge werden mitvererbt - Steuerfreibeträge beachten

    Zum Nachlass eines Verstorbenen gehören häufig Immobilen. Wird eine vermietete Immobilie vererbt, wird auch das Mietverhältnis vererbt. Der Erbe, beziehungsweise die Erben treten anstelle des Verstorbenen in den Mietvertrag ein. Darüber müssen sie den Mieter informieren. (...)
    [September 2018]
  • Das Erbbaurecht - Bauen ohne Grundeigentum

    Für den Hausbau braucht man ein Grundstück – soweit so gut. Die meisten angehenden Bauherren kaufen daher Baugrund. Doch das ist nicht die einzige Möglichkeit, an eine Baufläche für das Eigenheim zu gelangen. Alternativ kann dies auch über den Erwerb von Erbbaurechten geschehen. (...)
    [August 2018]
  • Mit Nachlassplanung die Erbfolge steuern - Streit in der Erbengemeinschaft vermeiden

    Wenn der Nachlass eines Verstorbenen schlecht oder gar nicht geplant ist, birgt ein Todesfall großes Streitpotenzial für die Erben. Zukünftige Erblasser sollten sich daher über mögliche Probleme beim Vererben genauso im Klaren sein wie die Erben in einer Erbengemeinschaft. (...)
    [Juli 2018]
  • Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarung - Der einfachste Weg zur Scheidung

    Bis dass der Tod uns scheide – dieses Versprechen geben sich zwei Menschen, wenn sie heiraten. Trennen sich die Eheleute, scheitert ein Lebensplan. Zu der emotionalen Belastung kommt, dass wichtige finanzielle und wirtschaftliche Fragen geklärt und Entscheidungen getroffen werden müssen. Dazu zählen unter anderem Unterhaltsansprüche, die Aufteilung des Hausrats, die Auflösung eines gemeinsamen Testaments oder Vermögens- und Zugewinnausgleichansprüche. Hat das Paar gemeinsame minderjährige Kinder, muss es zudem Fragen des Sorge- und Umgangsrechts klären. (...)
    [Mai 2018]
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Notariatsmitarbeiter - Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte, Notarfachassistenten und Notarfachwirte

Keine Notarin und kein Notar könnte die vielfältigen Aufgaben bewältigen, die der Beruf stellt, wenn sie nicht von qualifizierten Mitarbeitern unterstützt würden. Diese Mitarbeiter sind meist die erste Anlaufstelle, wenn Sie Kontakt zu einer Notarkanzlei aufnehmen. Sie ordnen Ihr Anliegen erst einmal grob ein, erfassen Ihre Daten in der EDV des Notars und unterstützen den Notar bei der Vorbereitung und der Durchführung des Urkundsgeschäfts. Nach der Beurkundung kümmern sie sich um die Beschaffung noch benötigter Unterlagen, führen Gespräche mit den Vertragsbeteiligten und einzubindenden Behörden und behalten die Büroorganisation im Auge, einschließlich der Überwachung von Fristen. Durch Steuerung der Büro-EDV und Einsichtnahme in öffentliche Register erleichtern sie den Notaren erheblich die Arbeit.

Notariatsmitarbeiter haben in Berlin den Beruf der oder des (Rechtsanwalts- und) Notarfachangestellten erlernt. Dafür benötigt man eine 3-jährige Ausbildung im dualen System, d.h. theoretische und praktischen Fähigkeiten werden einerseits in der Berufsschule und andererseits in der Berufspraxis in einem Notarbüro erlernt. Ein Teil der Notariatsmitarbeiter bildet sich anschließend zum Notarfachassistenten und - darauf aufbauend - zum Notarfachwirt fort.

 

Weitere Informationen zur Aus- und Fortbildung finden Sie hier unter Karriere und Ausbildung.