Pressemitteilungen
  • Rückforderung von Schenkungen - Bedingungen und Zweck im Vorfeld klar festlegen

    Das sogenannte Vererben mit warmer Hand, also der Übertrag von Vermögen zu Lebzeiten bietet viele Vorteile. So kann die vorweggenommene Erbfolge steuerlich günstig sein. Oft stellen sich die Dinge später aber anders dar als erwartet, und der Schenker möchte die Schenkung rückgängig machen. Für Fälle, in denen der Schenker bestimmte Erwartungen mit dem Geschenk verknüpft hat und der Beschenkte sich nicht erwartungsgemäß verhalten hat, hat der Gesetzgeber Wege geschaffen, die Schenkung rückgängig zu machen. (...)
    [Februar 2020]
  • Keine Erben vorhanden - Erbverteilung zu Lebzeiten bestimmen

    Bei Menschen ohne enge Angehörige fällt der Nachlass oft Erben zu, die der Verstorbene nicht berücksichtigt hätte. Wer vermeiden möchte, dass ungeliebte Verwandte oder der Staat erben, hat mehrere Möglichkeiten zu bestimmen, was mit dem Erbe passiert. (...)
    [Januar 2020]
  • Notarkammer Berlin begrüßt stärkere Rolle der Notare bei der Geldwäschebekämpfung - Berliner Notare aber empört über Verhalten des Justizsenators

    Der Präsident der Notarkammer Berlin, Alexander Kollmorgen, zur Bekämpfung von Geldwäsche im Immobilienbereich (...)
    [Januar 2020]
  • Betreuungsverfügung statt Vorsorgevollmacht - Gericht überwacht den Betreuer

    Demenz und Folgen eines schweren Unfalls oder einer Erkrankung können bei Erwachsenen jeden Alters dazu führen, die eigenen Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln zu können. Wer für diesen Fall keine Vorsorge trifft, erhält vom Gericht einen Betreuer. Um zu verhindern, dass es sich hierbei um eine fremde Person handelt, kann mithilfe einer Betreuungsverfügung eine Person des Vertrauens frei ausgewählt und als Betreuer bestimmt werden. (...)
    [Dezember 2019]
  • Minderjährige Kinder absichern - Was beim Hauskauf zu beachten ist

    Der Kauf einer Immobilie ist eine zukunftsorientierte Investition, die gut durchdacht sein will. Oft finanzieren Eheleute oder unverheiratete Partner ein gemeinsam erworbenes Haus oder eine Eigentumswohnung zur Eigennutzung zumindest teilweise durch ein Bankdarlehen. Auch wenn diese Fragen unangenehm sind, ist es wichtig, die Hinterbliebenen im Falle des Todes einer der oder beider Partner abzusichern. (...)
    [November 2019]
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Notariatsmitarbeiter - Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte, Notarfachassistenten und Notarfachwirte

Keine Notarin und kein Notar könnte die vielfältigen Aufgaben bewältigen, die der Beruf stellt, wenn sie nicht von qualifizierten Mitarbeitern unterstützt würden. Diese Mitarbeiter sind meist die erste Anlaufstelle, wenn Sie Kontakt zu einer Notarkanzlei aufnehmen. Sie ordnen Ihr Anliegen erst einmal grob ein, erfassen Ihre Daten in der EDV des Notars und unterstützen den Notar bei der Vorbereitung und der Durchführung des Urkundsgeschäfts. Nach der Beurkundung kümmern sie sich um die Beschaffung noch benötigter Unterlagen, führen Gespräche mit den Vertragsbeteiligten und einzubindenden Behörden und behalten die Büroorganisation im Auge, einschließlich der Überwachung von Fristen. Durch Steuerung der Büro-EDV und Einsichtnahme in öffentliche Register erleichtern sie den Notaren erheblich die Arbeit.

Notariatsmitarbeiter haben in Berlin den Beruf der oder des (Rechtsanwalts- und) Notarfachangestellten erlernt. Dafür benötigt man eine 3-jährige Ausbildung im dualen System, d.h. theoretische und praktischen Fähigkeiten werden einerseits in der Berufsschule und andererseits in der Berufspraxis in einem Notarbüro erlernt. Ein Teil der Notariatsmitarbeiter bildet sich anschließend zum Notarfachassistenten und - darauf aufbauend - zum Notarfachwirt fort.

 

Weitere Informationen zur Aus- und Fortbildung finden Sie hier unter Karriere und Ausbildung.